Rufen Sie in akuten Krisensituationen immer den Notfallpsychiater. Dies können Sie in allen Ländern Europas über die Nummer 112 tun.

Sport ist das einzige Mittel, welches als Selbsttherapie angewandt werden kann und von der Schulmedizin anerkannte antidepressive Effekte hat. Dennoch sollte man -insbesondere bei schwereren Depression- nicht auf Sport als einzige Behandlungsmethode setzen. Depressionen müssen zwingend von einer Fachperson behandelt werden. Bewegung ist vor allem eine gute Ergänzung zu anderen Therapieformen. Das Problem von Sport ist, dass viele Menschen mit Depressionen unter starker Antriebslosigkeit leiden und sich nicht zu Sport aufraffen können. Da hilft nur eiserner Wille. Mehr zu medizinischen Studien mit Sport hier.

Viele Menschen mit Depressionen, bipolaren Störungen und/oder Angststörungen müssen Medikamente wie z.B. Antidepressiva einnehmen. Unser Ziel war und ist es, wissenschaftlich fundierte und von der Pharmaindustrie unabhängige Informationen zu veröffentlichen.

Oft kennen sich die Patienten in diesem Medikamenten-Jungle (welcher nicht nur Antidepressiva beinhaltet) nicht zurecht. Hier finden Sie alle nötigen (Fach-)Informationen die über den üblichen Beipackzettel hinausgehen.

Medikamente wie z.B. Antidepressiva sind nicht unbedingt als primäre Behandlungsform geeignet. Eine Psychotherapie ist Elementar für jede Behandlung. Sie kann als Monotherapie (einzige Behandlungsform) oder im Zusammenhang mit anderen Therapieformen angewandt werden. Es gibt verschiedene „Schulen“ der Psychotherapie. Nicht jede ist im Zuge einer ambulanten Behandlung von den Krankenkassen anerkannt. Wir wollen an dieser Stelle jene drei Therapieformen etwas näher beleuchten, welche in allen deutschsprachigen Ländern von der Krankenkasse übernommen werden. Mehr dazu hier.

Stimulationsverfahren werden nur bei schwersten und therapieresistenten Depressionen angewandt. Sie wird also eingesetzt, wenn weder Medikamente wie z.B. Antidepressiva noch Psychotherapie wirken. Sie gelten als effektivstes, aber aufwändigstes und brachialstes Mittel um Depressionen zu bekämpfen. Am häufigsten kommt die Elektrokrampftherapie (EKT) zum Einsatz. Verläuft diese erfolglos gibt es bei langjährigen schwersten Depressionen die Möglichkeit operativer Eingriffe im Zuge einer Vagusnervstimulation oder tiefen Hirnstimulation. Hier mehr zu den Stimulationsverfahren.

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