Diese Informationen stammen nicht aus dem Schweizer Arzneimittelkompendium und können demnach unzutreffend und/oder unvollständig sein! Die Fachinformationen der Deutschen oder Österreichischen Arzneimittelkompendien sind nicht öffentlich zugänglich.

Allgemeine Informationen

 

  • Handelsname: Sonata
  • Kategorie: Z-Drug
  • Indikation: Schlafstörungen

 

Dosierung & Anwendung

Einnahme: Bei Bedarf (so selten wie möglich).*
Die Einnahme sollte so niederig wie möglich Dosiert werden.*

Schlafstörungen: 5-10mg vor dem Schlafengehen

Die Dosierung muss von einem Arzt individuel festgelegt werden. Die Dosis kann somit von der Standartdosierung abweichen. Je nachdem ist eine höhere oder tiefere Dosis erforderlich.

*Wie alle Z-Drugs kann Zaleplon nach längerer und regelmässiger Anwendung (auch in der vom Arzt vorgeschriebenen Dosierung) abhängig machen. Zudem tritt mit der Zeit sehr häufig eine Toleranzentwicklung auf.

Wirkungseintritt

Ca. 20-30 Minuten nach der ersten Einnahme.

Altersfreigabe

Zaleplon ist ab 18 Jahren zugelassen.

Ein Arzt darf dieses Medikament auch an jüngere Patienten verschreiben.
Die Altersfreigabe sagt nichts über die Wirksamkeit bei Minderjährigen aus.

Eine Altersfreigabe für Minderjährige bekommt ein Medikament nur, wenn dazu spezifische Studien mit minderjährigen Probanden durchgeführt wurden. Die meisten Hersteller scheuen die Kosten für solche Studien.

Nebenwirkungen im Detail

Sehr häufig (mehr als 10%): keine

Häufig (1-10%): Gedächtnisverlust, Missempfindungen, Schläfrigkeit, Benommenheit, Regelbeschwerden.

Gelegentlich (0.1-1%): Appetitlosigkeit, Schwäche, Sensibilitätsstörung, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Gangstörung, Koordinationsstörung, Verwirrtheit, herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit, Teilnahmslosigkeit, Depression, Schwindelgefühl, Halluzinationen, Geräuschempfindlichkeit, Geruchstäuschung, Sprechstörung, verändertes Sehvermögen, Doppelbilder, Übelkeit.

Selten (0.01-0.1%): Allergische Reaktionen

 

Menschen mit Depressionen und/oder Angststörungen gehen meist automatisch davon aus, sämtliche und/oder die schwersten Nebenwirkungen zu entwickeln. Hierbei kann ein Nocebo-Effket (ein negativer Placebo-Effekt) entstehen.

Eine solche Annahme ist objektiv nicht begründet. Die meisten Menschen entwickeln gar keine bis nur wenige Nebenwirkungen.

Wie alle Z-Drugs kann Zaleplon nach längerer und regelmässiger Anwendung (auch in der vom Arzt vorgeschriebenen Dosierung) abhängig machen. Zudem tritt mit der Zeit sehr häufig eine Toleranzentwicklung auf.

Schwangerschaft & Stillzeit

Zaleplon sollte während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Da Zaleplon über die Muttermilch ausgeschieden wird, sollte es auch nicht von stillenden Müttern angewendet werden.