weitere Medikamente

mit Indikation

Buspiron

  • Handelsnamen: Busp, Buspar etc.
  • Kategorie: Anxiolytika (Serotonin-Antagonist)
  • Indikation: Angstzustände, Spannungszustände
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Ja (gelegentlich)
  • Gewichtsveränderung: Zu- oder Abnahme (beides gelegentlich)
  • Sehr häufige Nebenwirkungen: Benommenheit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, Schwindelgefühl, Erregung.
  • Fachinformationen

Hydroxyzin

  • Handelsnamen: Atarax, AH3 etc.
  • Kategorie: Anxiolytika (Antihistaminika)
  • Indikation: Angstzustände, Juckreiz
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Nein
  • Gewichtsveränderung: keine
  • Sehr häufige Nebenwirkungen: Bewusstseinsstörungen
  • Fachinformationen

Melitracen/Flupentixol

  • Handelsname: Deanxit
  • Kategorie: Kombinationspräparat (Antidepressivum & Neuroleptikum)
  • Indikation: leichte bis mittelschwere depressive Gehemmtheit und Angst
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Nein
  • Gewichtsveränderung: keine
  • Sehr häufige Nebenwirkungen: keine
  • Fachinformationen

Pregabalin

  • Handelsnamen: Lyrica etc.
  • Kategorie: Anxiolytika (Antiepileptika)
  • Indikation: Generalisierte Angststörung, Zusatztherapie bei Epilepsie, neuropathische Schmerzen
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Ja (häufig)
  • Gewichtsveränderung: Zunahme (häufig) oder Abnahme (gelegentlich)
  • Sehr häufige Nebenwirkungen: Benommenheit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen.
  • Fachinformationen
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Mit Indikation

Menschen, welche nicht auf die üblichen Präparate ansprechen oder diese nicht vertragen, brauchen medikamentöse Alternativen. Die meisten hier aufgeführten Medikamente besitzen einen anderen Wirkmechanismus als die üblich verwendeten Substanzen. Dennoch sind sie mittels wissenschaftlicher Studien untersucht, überprüft und für wirksam befunden worden.

Rezeptpflicht

Alle hier aufgeführten Medikamente sind rezeptpflichtig. Sie ist zudem keine Anleitung zur Selbstmedikation. Sie ist als allgemeine Informationsquelle gedacht und ersetzt keinen Arzt und/oder Psychologen.

 

Abhängigkeit

Die hier aufgeführten Medikamente machen nicht abhängig. Allerdings gibt es vermehrt Berichte darüber, dass bei Patienten, welche über längere Zeit mit Pregabalin behandelt wurden, eine Suchtentwicklung statt fand.