Promethazin

klassisches Neuroleptikum | Handelsnamen: Atosil, Prothazin sowie div. Generika

Allgemeine Informationen

Promethazin wurde in den 1940er-Jahren von der Firma Rhône-Poulenc (heute Sanofi) entwickelt und als sedierendes Antipsychotikum auf den Markt gebracht. Heute wird das Medikament jedoch kaum mehr bei Psychosen eingesetzt.

Zugelassen ist Promethazin zur Behandlung von Unruhe- und Erregungszuständen bei psychiatrischen Erkrankungen (allgemein). Des Weitern besteht eine Zulassung betreffend Übelkeit und Erbrechen sowie sowie zur Therapie von Schlafstörungen. Dies jedoch nur bei unzureichendem Ansprechen oder Unverträglichkeit anderer Medikamente. Im off-label use wird es zudem bei Angststörungen und akuten allergischen Reaktionen verwendet. Das Medikament ist für Kinder ab 2 Jahren zugelassen (ausg. Schlafstörungen nur für Erwachsene). Minderjährige sollten jedoch nur dann mit Promethazin behandelt werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.

Promethazin wirkt stark auf den Neurotransmitter Histamin, was die sedierende und antiallergische Wirkung erklärt. Darüber hinaus bindet Promethazin auch an den muskarinischen Acetylcholinrezeptor sowie an die Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Glutamat (NMDA) und Noradrenalin. Wie bereits erwähnt ist die antipsychotische Wirkung nur sehr schwach ausgeprägt. Das Medikament wirkt zwar beruhigend, aber im Vergleich zu Benzodiazepinen nur schwach angstlösend. Suchtentwicklungen sind nicht bekannt.

Promethazin kann das Führen eines Kraftfahrzeuges oder das Bedienen von komplexen Maschinen beeinträchtigen. Zudem sollte während der gesamten Einnahmedauer kein Alkohol getrunken werden. Alkohol kann die Wirkung sowie die Nebenwirkungen von Promethazin negativ verändern.

 

Indikationen
  • Unruhe- und Erregungszustände bei psychiatrischen Erkrankungen
  • Schlafstörungen (bei Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit anderer Medikamente)
  • Übelkeit und Erbrechen (bei Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit anderer Medikamente)
  • Angststörungen (off-label use)
  • Akute allergische Reaktionen (off-label use)
Dosierung & Anwendung

Einnahme: 1-5x täglich (max. 30mg pro Gabe)
Die Einnahme kann bei Bedarf erfolgen.

Zieldosis: 20-100mg (pro Tag)

Die hier erwähnte Dosierung bezieht sich auf Erwachsene ohne körperliche Einschränkungen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren deren Behandlung ambulant aufgrund psychiatrisch bedingter Erregungszustände erfolgt. Grundsätzlich muss bei jeder Person die Dosierung individuell von einem Arzt vorgenommen werden. Sie kann somit von den hier erwähnten Angaben abweichen.

Ändern Sie nie die Dosis im Alleingang (weder erhöhen noch reduzieren), auch wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert hat. Halten Sie immer zunächst Rücksprache mit Ihrem Arzt!

Pharmakokinetik

max. Plasmakonzentration: nach 2-3 Stunden

Halbwertszeit: 10-12 Stunden

Bioverfügbarkeit: ca. 25%

Wirkungseintritt: nach ca. 1 Stunde

Diese Werte sind als Durchschnittswerte anzusehen. Je nach Alter, Nahrungsaufnahme und der Kombination mit anderen Medikamenten können diese Werte (teilweise stark) variieren.

Nebenwirkungen

Sehr häufig (mehr als 10%): Müdigkeit bis hin zu Sedierung, Mundtrockenheit, Eindickung von Schleim mit Störungen der Speichelsekretion, Kreislaufprobleme, Blutdruckabfall beim Aufstehen.

Häufig (1-10%): keine

Gelegentlich (0.1-1%): keine

Selten (0.01-0.1%): keine

Weitere (sehr seltene Nebenwirkungen/Einzelfälle/Häufigkeit unbekannt): Gefühl einer verstopften Nase, erhöhter Augeninnendruck, Probleme beim Anpassen der Sehschärfe, Schwitzen, Durstgefühl, Gewichtszunahme, Probleme beim Wasserlassen, Verstopfungen, sexuelle Funktionsstörungen (inkl. Libidoverlust), Verlängerung des QT-Intervalls im EKG, Erregungsleistungsstörungen am Herzen, Herzrhythmussstörungen (inkl. Torsades de Pointes), Verschlechterung bestehender Atemprobleme, Leukopenie (Blutwert), Harnverhalt, Fieber, Lichtempfindlichkeit der Haut, allergische Hautausschläge, gefährliche Hautreaktionen, Milchfluss ohne Schwangerschaft/Stillzeit, Stoffwechselerkrankungen (Porphyrie), paradoxe Reaktionen (Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Erregung etc.), Atemnot, Agranulozytose (Blutwert), Thrombosen, epileptische Anfälle, malignes neuroleptisches Syndrom (MNS), Bewegungsstörungen, Parkinson ähnliche Symptome, Blaufärbung der Hornhaut.

    Üblicherweise lassen die meisten (nicht alle) unerwünschten Wirkungen mit der Zeit nach oder verschwinden ganz. Bei schwerwiegenden Komplikationen muss jedoch ein Arzt konsultiert werden.

    Kontraindikationen & Wechselwirkungen

    Fragen Sie, bevor Sie Medikamente einnehmen immer Ihren Arzt oder Apotheker bezüglich Nebenwirkungen, Kontraindikationen (Gegenanzeigen) und Wechselwirkungen mit anderen (auch frei verkäuflichen) Medikamenten.

     

    Nicht einnehmen dürfen Sie Promethazin:

    • Wenn Sie allergisch gegenüber einem Inhaltsstoff Ihres Promethazin-Präparates sind.
    • Akute Vergiftung mit Alkohol, Psychopharmaka, Schlaf- und/oder Schmerzmittel.
    • Bestehen einer schweren Blutzell- und Knochenmarkschädigung
    • Kreislaufschock oder Koma

     

    Bei der Einnahme von Promethazin ist Vorsicht geboten bei…

    • Leukopenie oder anderen Erkrankungen des hämatopoetischen Systems
    • Schweren Leber- und Nierenerkrankungen
    • Herzvorschädigungen oder bestehenden Herzbeschwerden
    • Niedriger Blutdruck
    • Hirnorganischen Erkrankungen 
    • Epilepsie
    • Parkinson
    • Grünem Star
    • Verengung im Bereich des Magenausganges (Pylorusstenose)
    • Vergrösserung der Prostata
    • Problemen beim Wasserlassen

     

    Promethazin soll mit den folgenden Arzneimitteln nur mit Vorsicht angewendet werden:

    • Arzneimittel mit zentral dämpfender Wirkung wie Schlaf- und Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, andere Psychopharmaka, bestimmte Mittel gegen Allergien etc.
    • Anticholinerge Arzneimittel
    • Antidepressiva (inkl. MAO-Hemmer)
    • Atropin
    • Epinephrin/Adrenalin
    • Blutdrucksenkende Medikamente
    • Antiepileptika
    • Mittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern können
    • Gewisse Antibiotika (z.B. Erythromycin)
    • Arzneimittel gegen Malaria
    • Kaliumspiegel-absenkende Medikamente
    • Den Abbau in der Leber hemmende Medikamente.

    Diese Liste entspricht den aktuell verfügbaren Informationen, weitere Interaktionen und Kontraindikationen sind allerdings keineswegs auszuschliessen! Sprechen Sie unbedingt Ihren Arzt auf bestehende Erkrankungen und Veränderungen Ihrer Medikation (betrifft auch rezeptfreie Präparate) an, auch wenn auf dieser Liste keine Informationen vermerkt sind.

    Schwangerschaft & Stillzeit

    Bisher sind keine Fehlbildungsrisiken bekannt. Promethazin sollte in der Schwangerschaft dennoch nicht angewendet werden, da das Risiko einer Atemdepression nicht ausgeschlossen werden kann.

    Bei Neugeborenen, die während des dritten Trimenons der Schwangerschaft Antipsychotika (einschliesslich Promethazin) exponiert sind, besteht nach der Geburt die Gefahr von Entzugssymptomen. Diese Symptome beim Neugeborenen können Agitation, ungewöhnlich erhöhten oder verminderten Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Atemnot und Störungen bei der Nahrungsaufnahme/Probleme beim Füttern einschliessen.

    Auch in der Stillzeit sollte Promethazin nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt verabreicht werden.

    Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.
    Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. Die Einnahme muss ärztlich überwacht werden.

    Stand der Information: August 2012

    Promethazin

    klassisches Neuroleptikum | Handelsnamen: Atrosil, Prothazin sowie div. Generika

    Allgemeine Informationen

    Promethazin wurde in den 1940er-Jahren von der Firma Rhône-Poulenc (heute Sanofi) entwickelt und als sedierendes Antipsychotikum auf den Markt gebracht. Heute wird das Medikament jedoch kaum mehr bei Psychosen eingesetzt.

    Zugelassen ist Promethazin zur Behandlung von Unruhe- und Erregungszuständen bei psychiatrischen Erkrankungen (allgemein). Des Weitern besteht eine Zulassung betreffend Übelkeit und Erbrechen sowie sowie zur Therapie von Schlafstörungen. Dies jedoch nur bei unzureichendem Ansprechen oder Unverträglichkeit anderer Medikamente. Im off-label use wird es zudem bei Angststörungen und akuten allergischen Reaktionen verwendet. Das Medikament ist für Kinder ab 2 Jahren zugelassen (ausg. Schlafstörungen nur für Erwachsene). Minderjährige sollten jedoch nur dann mit Promethazin behandelt werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.

    Promethazin wirkt stark auf den Neurotransmitter Histamin, was die sedierende und antiallergische Wirkung erklärt. Darüber hinaus bindet Promethazin auch an den muskarinischen Acetylcholinrezeptor sowie an die Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Glutamat (NMDA) und Noradrenalin. Wie bereits erwähnt ist die antipsychotische Wirkung nur sehr schwach ausgeprägt. Das Medikament wirkt zwar beruhigend, aber im Vergleich zu Benzodiazepinen nur schwach angstlösend. Suchtentwicklungen sind nicht bekannt.

    Promethazin kann das Führen eines Kraftfahrzeuges oder das Bedienen von komplexen Maschinen beeinträchtigen. Zudem sollte während der gesamten Einnahmedauer kein Alkohol getrunken werden. Alkohol kann die Wirkung sowie die Nebenwirkungen von Promethazin negativ verändern.

    Indikationen
    • Unruhe- und Erregungszustände bei psychiatrischen Erkrankungen
    • Schlafstörungen (bei Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit anderer Medikamente)
    • Übelkeit und Erbrechen (bei Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit anderer Medikamente)
    • Angststörungen (off-label use)
    • Akute allergische Reaktionen (off-label use)
    Dosierung & Anwendung

    Einnahme: 1-5x täglich (max. 30mg pro Gabe)
    Die Einnahme kann bei Bedarf erfolgen.

    Zieldosis: 20-100mg (pro Tag)

    Die hier erwähnte Dosierung bezieht sich auf Erwachsene ohne körperliche Einschränkungen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren deren Behandlung ambulant aufgrund psychiatrisch bedingter Erregungszustände erfolgt. Grundsätzlich muss bei jeder Person die Dosierung individuell von einem Arzt vorgenommen werden. Sie kann somit von den hier erwähnten Angaben abweichen.

    Ändern Sie nie die Dosis im Alleingang (weder erhöhen noch reduzieren), auch wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert hat. Halten Sie immer zunächst Rücksprache mit Ihrem Arzt!

    Pharmakokinetik

    max. Plasmakonzentration: nach 2-3 Stunden

    Halbwertszeit: 10-12 Stunden

    Bioverfügbarkeit: ca. 25%

    Wirkungseintritt: nach ca. 1 Stunde

    Diese Werte sind als Durchschnittswerte anzusehen. Je nach Alter, Nahrungsaufnahme und der Kombination mit anderen Medikamenten können diese Werte (teilweise stark) variieren.

    Nebenwirkungen

    Sehr häufig (mehr als 10%):

    • Schlaflosigkeit
    • Kopfschmerzen
    • Übelkeit

    Häufig (1-10%):

    • Müdigkeit
    • Erbrechen
    • Verdauungsstörungen
    • Verstopfung
    • Erhöhter Speichelfluss
    • Herzrasen
    • Verschwommenes Sehen
    • Motorische Unruhe
    • Schwindel
    • Schläfrigkeit
    • Zittern (Tremor)
    • Bewegungsstörungen (Dystonie, Dyskinesie, Parkinsonismus)
    • Angst
    • Unruhe
    • Orthostasesyndrom

    Gelegentlich (0.1-1%):

    • Epileptische Anfälle
    • Schluckauf
    • Hyperprolaktinämie (Blutwert)
    • Gesteigerter Sexualtrieb
    • Doppelbilder

    Selten (0.01-0.1%):

    • Malignes Neuroleptisches Syndrom (MNS)

    Weitere (sehr seltene Nebenwirkungen / Einzelfälle / Häufigkeit unbekannt):

    • Veränderte Blutwerte (Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie, Hyponaträmie, Hyperglykämie, Blutzuckerschwankungen, Diabetes)
    • Gewichtszunahme
    • Gewichtsabnahme
    • Appetitlosigkeit
    • Nervosität
    • Suizidgedanken
    • Depressionen
    • Aggression
    • Impulskontrollstörungen
    • Sprachstörung
    • Serotonin-Syndrom
    • Aufmerksamkeitsstörung
    • Lethargie
    • QT-Verlängerung
    • Herzrhythmusstörungen
    • Herzstillstand
    • Plötzlicher Tod
    • Torsades-de-Pointe
    • Verlangsamter Herzschlag
    • Ohnmachtsanfälle
    • Bluthochdruck
    • Lungenembolie
    • Tiefe Venenthrombose
    • Lungenentzündung
    • Rachenspasmen
    • Kehlkopfspasmen
    • Bauchspeicheldrüsenentzündung
    • Schluckstörungen
    • Bauchbeschwerden
    • Magenbeschwerden
    • Durchfall
    • Mundtrockenheit
    • Hepatitis
    • Gelbsucht
    • Veränderte Leberwerte
    • Schwitzen
    • Lichtempfindlichkeit der Haut
    • Bleibender Haarausfall
    • Muskelschmerzen
    • Muskelversteifungen
    • Rhabdomyolyse
    • Harnverhalt
    • Spontanes Wasserlassen (Einnässen)
    • Dauererektion
    • Brustschmerzen
    • Fieber
    • Unterkühlung
    • Erhöhung der Kreatin-Phosphokinase
    • Erhöhtes glycosyliertes Hämoglobin

    Üblicherweise lassen die meisten (nicht alle) unerwünschten Wirkungen mit der Zeit nach oder verschwinden ganz. Bei schwerwiegenden Komplikationen muss jedoch ein Arzt konsultiert werden.

    Kontraindikationen & Wechselwirkungen

    Fragen Sie, bevor Sie Medikamente einnehmen immer Ihren Arzt oder Apotheker bezüglich Nebenwirkungen, Kontraindikationen (Gegenanzeigen) und Wechselwirkungen mit anderen (auch frei verkäuflichen) Medikamenten.

     

    Nicht einnehmen dürfen Sie Promethazin:

    • Wenn Sie allergisch gegenüber einem Inhaltsstoff Ihres Promethazin-Präparates sind.
    • Akute Vergiftung mit Alkohol, Psychopharmaka, Schlaf- und/oder Schmerzmittel.
    • Bestehen einer schweren Blutzell- und Knochenmarkschädigung
    • Kreislaufschock oder Koma

     

    Bei der Einnahme von Promethazin ist Vorsicht geboten bei…

    • Leukopenie oder anderen Erkrankungen des hämatopoetischen Systems
    • Schweren Leber- und Nierenerkrankungen
    • Herzvorschädigungen oder bestehenden Herzbeschwerden
    • Niedriger Blutdruck
    • Hirnorganischen Erkrankungen 
    • Epilepsie
    • Parkinson
    • Grünem Star
    • Verengung im Bereich des Magenausganges (Pylorusstenose)
    • Vergrösserung der Prostata
    • Problemen beim Wasserlassen

     

    Promethazin soll mit den folgenden Arzneimitteln nur mit Vorsicht angewendet werden:

    • Arzneimittel mit zentral dämpfender Wirkung wie Schlaf- und Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, andere Psychopharmaka, bestimmte Mittel gegen Allergien etc.
    • Anticholinerge Arzneimittel
    • Antidepressiva (inkl. MAO-Hemmer)
    • Atropin
    • Epinephrin/Adrenalin
    • Blutdrucksenkende Medikamente
    • Antiepileptika
    • Mittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern können
    • Gewisse Antibiotika (z.B. Erythromycin)
    • Arzneimittel gegen Malaria
    • Kaliumspiegel-absenkende Medikamente
    • Den Abbau in der Leber hemmende Medikamente.

    Diese Liste entspricht den aktuell verfügbaren Informationen, weitere Interaktionen und Kontraindikationen sind allerdings keineswegs auszuschliessen! Sprechen Sie unbedingt Ihren Arzt auf bestehende Erkrankungen und Veränderungen Ihrer Medikation (betrifft auch rezeptfreie Präparate) an, auch wenn auf dieser Liste keine Informationen vermerkt sind.

    Schwangerschaft & Stillzeit

    Bisher sind keine Fehlbildungsrisiken bekannt. Promethazin sollte in der Schwangerschaft dennoch nicht angewendet werden, da das Risiko einer Atemdepression nicht ausgeschlossen werden kann.

    Bei Neugeborenen, die während des dritten Trimenons der Schwangerschaft Antipsychotika (einschliesslich Promethazin) exponiert sind, besteht nach der Geburt die Gefahr von Entzugssymptomen. Diese Symptome beim Neugeborenen können Agitation, ungewöhnlich erhöhten oder verminderten Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Atemnot und Störungen bei der Nahrungsaufnahme/Probleme beim Füttern einschliessen.

    Auch in der Stillzeit sollte Promethazin nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt verabreicht werden.

    Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt. Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. Die Einnahme muss ärztlich überwacht werden.

    Stand der Information: August 2012