Allgemeine Informationen
  • Handelsnamen: Stilnox, Bikalm, Dorlotil, Ivadal, Mondeal , Zoldem, Zoldorm, div. Generika
  • Kategorie: Z-Drug
  • Indikation: Schlafstörungen

 

Dosierung & Anwendung

Einnahme: Bei Bedarf (so selten wie möglich).*
Die Einnahme sollte so niederig wie möglich Dosiert werden.*

Schlafstörungen: 5-10 mg vor dem Schlafengehen

Die Dosierung muss von einem Arzt individuel festgelegt werden. Die Dosis kann somit von der Standartdosierung abweichen. Je nachdem ist eine höhere oder tiefere Dosis erforderlich.

*Wie alle Z-Drugs kann Zolpidem nach längerer und regelmässiger Anwendung (auch in der vom Arzt vorgeschriebenen Dosierung) abhängig machen. Zudem tritt mit der Zeit sehr häufig eine Toleranzentwicklung auf.

Wirkungseintritt & Halbwertszeit

Wirkungseintritt

Ca. 20-30 Minuten nach der ersten Einnahme

 

Halbwertszeit

Die Halbwertszeit von Zolpidem beträgt 2 bis 3 Stunden. Die kombinierte Einnahme gewisser Medikamente kann die Halbwertszeit verändern.

Nebenwirkungen im Detail

Sehr häufig (mehr als 10%): keine

Häufig (1-10%): Infektion der Atemwege, Halluzinationen, Unruhe, Alpträume, Müdigkeit am Tage, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Verschlimmerung der Schlaflosigkeit, kognitive Störungen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen.

Gelegentlich (0.1-1%): Verwirrung, Reizbarkeit, Doppelbilder.

Selten (0.01-0.1%): Blutwert-Probleme (Bilirubinämie).

 

Menschen mit Depressionen und/oder Angststörungen gehen meist automatisch davon aus, sämtliche und/oder die schwersten Nebenwirkungen zu entwickeln. Hierbei kann ein Nocebo-Effekt (ein negativer Placebo-Effekt) entstehen.

Eine solche Annahme ist objektiv nicht begründet. Die meisten Menschen entwickeln gar keine bis nur wenige Nebenwirkungen.

Wie alle Z-Drugs kann Zolpidem nach längerer und regelmässiger Anwendung (auch in der vom Arzt vorgeschriebenen Dosierung) abhängig machen. Zudem tritt mit der Zeit sehr häufig eine Toleranzentwicklung auf.

Die Nebenwirkungen wurden von den medizinischen Fachbegriffen in eine für Laien möglichst verständliche Sprache übersetzt. Trotz grösster Mühe kann die medizinische Exaktheit teilweise nicht 1:1 wiedergegeben werden. Für Ärzte empfehlen wir das Arzneimittelverzeichnis bzw. Arzneimittelkompendium zu verwenden.

Altersfreigabe

Zolpidem ist ab 18 Jahren zugelassen.

Ein Arzt darf dieses Medikament auch an jüngere Patienten verschreiben.
Die Altersfreigabe sagt nichts über die Wirksamkeit bei Minderjährigen aus.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
  • Schlafapnoe
  • schwere Leberinsuffizienz
  • schwere Ateminsuffizienz
  • Myasthenia gravis
  • Laktose-Intoleranz
  • zusammen mit Alkohol
  • Schwangerschaft & Stillzeit

Fragen Sie, bevor Sie Medikamente einnehmen immer Ihren Arzt oder Apotheker bezüglich Nebenwirkungen, Kontraindikationen (Gegenanzeigen) und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Schwangerschaft & Stillzeit

Neugeborene von Müttern, die gegen Ende der Schwangerschaft oder zur Zeit der Entbindung Zolpidem eingenommen hatten, können Symptome wie Unterkühlung, tiefer Blutdruck und eine leichte Atemdepression aufweisen. Bei Anwendung von Zolpidem in Kombination mit anderen ZNS-Depressoren gegen Ende der Schwangerschaft wurden Fälle von schwerer Atemdepression bei Neugeborenen beobachtet.

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C19H21N3O

N,N-Dimethyl-2-(6-methyl-2-p-tolylimidazo[1,2-a]pyridin-3-yl)acetamid